Harald:

Die Faszination fürs Liegeradfahren hat mich zwar schon in früher Jugend gepackt, aber es blieb lange  beim gelegentlichen "ausprobieren". Das änderte sich dann im Herbst 2014 als ich mir einen Scorpion zulegte. Ein gutes halbes Jahr machte er mich wunschlos glücklich, was das Fahrradfahren anbelangte, dann aber kam immer mehr der Wunsch auf, neben dem eher gemütlichen Trike auch noch ein etwas schnelleres Gefährt zu fahren. Dies führte dann zum Kauf eines Challenge Furai, was für mich einen tollen Kompromiss

von Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit darstellt.

 

Für völlig durchgedreht erklärten mich dann so manche, meist von Blechschalen umgebenen Zeitgenossen, als ich mir überlegte, statt einer neuen Regenkleidung doch besser ein Velomobil zu kaufen, zumal mich das dann auch im Winter sicher zu meiner nicht ganz so nahen Arbeitsstätte bringen würde. Tja, als Folge meiner Überlegung  musste dann ein Strada seine Ausfahrten um Hannover nach "Bremen und umzu" verlegen…

 

Antje

 

Bernd:

Erstmals stieg mein Interesse an Liegerädern, als in Bremen ein VHS-Kurs zum Bauen von Liegerädern angeboten wurde.  Teilgenommen habe ich allerdings nicht, stattdessen habe ich einige Zeitungsberichte darüber verfolgt.

Ein paar Jahre später, fuhr ich täglich mit einem Tourenrad  23 km zur Arbeit und zurück. Dabei musste ich eine Brücke mit grobem Kopfsteinpflaster überqueren, welches mir im Laufe von 3 oder 4 Jahren meine Handgelenke ruinierte.

Ich lieh mir daher ein Flux V220 übers Wochenende aus und wusste nach einer 30 km-Runde über Stock und Stein, dass ich nur mit Liegerad ohne Handgelenkprobleme Fahrrad fahren kann!  Das Flux V220 wurde mit einem größeren Rahmen bestellt und brachte mich kurz danach täglich schmerzfrei zur Arbeit. 

Ein verregnetes Jahr führte mich so oft in die Garage zur Kettenpflege, dass ich nach einer Alternative suchte und mit der Greenmachine und ihrer voll gekapselten Kette gefunden habe.

Damit unternahm ich meine ersten längeren Tagestouren die sich bis 300 km steigerten.

Die Planungen zu einer Radtour nach Österreich brachten mich in Kontakt zum Liegeradforum. Dadurch entstanden meinen ersten Kontakt zu Velomobilen, ich konnte den Virus aber noch 3 Jahre unter Kontrolle halten, bevor ich mir ein Quest zulegte.

 

Frank:

Ich bin der Frank – 58 Jahre – verheiratet und von Beruf Ingenieur. Die Faszination des Liegeradfahrens hat mich in den frühen 80er Jahren erwischt, damals gab es praktisch nur Langlieger. Meine erste Liege war ein Radius Dino, schwer und langsam – aber bequem! Als später die Kurzlieger in Mode kamen, fuhr ich z.B. HP Wavey oder HP Grasshopper. Mittlerweise mag ich es etwas bequemer und bin auf ein Trike umgestiegen, ein HP Scorpion FX. Für flottere Fahrten habe ich noch ein Aiolos Speedlite (faltbar, sehr flexibel). Da ich alles faltbare gerne fahre, habe ich noch 2 Bromptons (unschlagbar klein).  Ich bin eher der Langsamfahrer, fahre gerne lange Strecken, aber laaaangsam!

 

Gunnar:

Mein Wechsel zur Liegeradfraktion und der erste Kontakt zum Liegeradklönschnack, wie er sich zu der Zeit noch nannte, war mit 47 Lenzen im Mai 2013. Zum Lernen und Testen mußte anfangs ein uralter M5 Highracer herhalten und später legte ich mir eine gebrauchte Streetmachine Gte zu, welche ich nicht mehr missen möchte.

Das Liegerad schien mir nach langer Recherche im Netz, auf Grund von Hand-, Handgelenks-, Ellenbogen- und Nackenproblemen beim Aufrechtrad, eine echte Alternative. Mit Schmerzen Rad fahren hat vor allem auf langen Touren einfach keine Freude mehr bereitet. Das ist heute zum Glück Geschichte. Als Funbike kam später noch ein Flevo Racer hinzu, aber noch beherrscht das Flevobike mich und nicht umgekehrt.

Wolfgang:

Meine ersten Liegerad-Begegnungen waren in den 80-ern. Es gab damals einen Liegerad-Stammtisch in der Humboldtstraße im "SENDER". Ca. 10 Leute im Durchschnitt, aber kaum ein Liegerad vor der Tür.

Ich glaube 1991 habe ich mir dann ein Flevobike (Knicklenker) zulegen können.

Ca. 2010 habe ich mir dann einen Velomobil-Bausatz gekauft und zusammengepoppt. Mit dem "Alleweder" fahre ich inzwischen so gerne, dass ich das Flevobike vor kurzem verkauft habe, da ich es einfach nicht mehr fahre. Ein aufrechtes Rad habe ich schon lange nicht mehr.

2012 beim „Großen Oldenburger Liegeradtreffen“ waren über 100 Liegeradler dabei. Wir werden mehr!!!!!